Bern ist eine Kunststadt!

Aber wo findet man die Kunst?


TEST für ein Portal

Dieses Portal ist nicht öffentlich zugänglich. Es dient nur für Testzwecke und als Diskussionsgrundlage.
Ein späterer Dienst ist nach Absprache mit allen beteiligten Inhaber der Webseiten möglich.
Ziel eines solchen Portals ist ein gemeinsamer Auftritt über Kunst in Bern. Es soll Besuchern ermöglichen ohne mühsame Suche bei Google oder andern Suchmaschinen sich einen Überblick über das Kunstangebot in Bern zu verschaffen.

Bern als Kunststadt soll dadurch bekannter werden!


Das Portal soll (nach Möglichkeit) folgende Bereiche umfassen:
Die Liste ist nicht vollständig. Sie soll/kann bei Bedarf geändert werden.

WICHTIG:

Alle hier eingebundenen Webseiten werden von ihren Betreibern autonom verwaltet. Das Portal hat (und will) keinen Einfluss auf die Inhalte haben.

Bei einigen Webseiten erlauben (wegen derer Programmierung) keine Darstellung in einem iFrame.
Diese Seiten werden in einem neuen Tab dargestellt. Sie sind  gekennzeichnet.

Ausgangslage:

Ich habe die Podiumsdiskussion im Rahmen des Galerien-Wochenendes mit grossem Interesse verfolgt. Sie war äusserst spannend. Insbesondere war der Grössenvergleich mit anderen Städten höchst interessant. Bekannt ist es ja, aber konkrete Zahlen zu hören ist ein Anderes. Und Bern hat auch im internationalen Vergleich wirklich etwas zu bieten!

Ganz besonders aufgefallen ist mir auch die Diskussion über „wie macht man Bern als Kunststadt bekannt“. Darum konnte ich mir meine Bemerkung über die Web-Auftritte nicht verkneifen. Die Situation heute ist ja so, dass jede Institution, jede Galerie und die Künstlerinnen und Künstler alle so etwas wie einen eigenen Web-Auftritt haben. Eine gegenseitige Vernetzung ist nicht oder kaum vorhanden. Ein gemeinsamer Auftritt schon gar nicht. Leider. Alle brauen ihr eigenes Süppchen…

Und genau da sehe ich das Problem und eben auch den Schlüssel zu einer Lösung. Das Internet wird als Informationslieferant immer wichtiger, ob man das nun will oder nicht. Bekannt zu werden, in den Suchmaschinen gut präsent zu sein, ist nicht leicht. Ich kenne es aus eigener Erfahrung mit meinen Seiten. Wesentlich besser würde das mit einem gemeinsamen Auftritt, etwa einem Berner Kunst- und Kulturportal gehen.

Ich habe nach der Diskussion auch kurz Herrn Bischof angesprochen. Das Argument Geld kam natürlich sofort. Ebenso, dass ich doch sowas an die Hand nehmen sollte. Aber genau das wäre wohl nicht ganz der richtige Weg. Eine Initiative muss meiner Meinung nach von der Hauptinstitution kommen, denn eine „One-Man-Show“ würde auf die Dauer kaum erfolgreich. Technisch bin ich wohl in der Lage sowas zu programmieren und zu gestalten. Aber neben der Technik braucht es doch noch einiges mehr. Auch will ich mich nicht mehr in meinem Alter mit einem neuen Software-Projekt zu stark binden. Mein Ziel ist es vom „Brotberuf“ weg zu kommen und mich meiner künstlerischen Arbeit zu widmen.

Konkret, ein Vorschlag für ein (längerfristiges) Projekt:

Aufbau eines Portals, möglichst unter der (späteren) Führung des Kunstmuseums, Einbezug anderer Institutionen und Galerien. Das müsste in etwa so aussehen, dass es eine Web-Adresse gibt (das Portal) unter dem die einzelnen Seiten der Institutionen zu erreichen sind, ohne dass dabei das Portal verlassen wird. Auch Künstlerinnen und Künstler könnte man so mit eigenen Seiten einbeziehen. Blogs wären auch einfach möglich. Selbst für Kunstzeitschriften könnte dies eine Option sein.

Seitens Kathleen Bühler kam folgender Einwand:
„Persönlich habe ich schlechte Erfahrungen mit einem gemeinsamen Portal gemacht. Das wurde im Kanton Graubünden ausprobiert, als ich von 2005-2008 dort am Kunstmuseum arbeitete. Es wurde vom Kanton organisiert und finanziert und stand den Institutionen, Galerien und Künstler/innen offen. Soweit ich mich entsinne hat es jedoch nur schlecht funktioniert, weil nun nicht nur die eigene Website gefüttert werden musste, sondern auch noch die gemeinsame…“

Ich verstehe diesen Einwand nur zu gut! Darum habe ich mir einige Gedanken gemacht, genau dies zu vermeiden.
Dies hier ist ein erster Versuch, sowas zu gestalten. Er soll als Diskussionsgrundlage dienen.
Das hie isch z fadegschlage, aber aues andere aus usgfielet!


Ich weiss, jetzt kommt der Einwand Finanzen… Ich glaube aber, dass wenn man ein solches Projekt schlau angeht, sogar mit bestehenden und/oder bescheidenen Budgets einiges zu erreichen ist. Ich kann mir auch vorstellen, ein solches Projekt zumindest am Anfang unter Eigenregie durchzuführen.

Peter Andres